Hitzeindex-Risikostufen
Basierend auf der NOAA-Hitzeindex-Tabelle (ungefähre Lufttemperatur im Schatten).
- Vorsicht
- Erhöhte Vorsicht
- Gefahr
- Extreme Gefahr
Wie wird der Hitzeindex berechnet?
Der Hitzeindex fasst Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit mit der NOAA-Rothfusz-Regression zu einem gefühlten Wert zusammen, einer Polynomanpassung an das ursprüngliche Steadman-Hitzeindexmodell. Beispiel: Bei 90°F und 70 % relativer Luftfeuchtigkeit liegt der Hitzeindex bei etwa 105,9°F — spürbar heißer als die tatsächliche Lufttemperatur, weil hohe Luftfeuchtigkeit die Verdunstung von Schweiß, dem wichtigsten Kühlmechanismus des Körpers, verlangsamt.
Schnelle Hitzeindex-Antworten
Wie hoch ist der Hitzeindex bei 32°C und 70 % Luftfeuchtigkeit?
Etwa 40,4°C (104,7°F) - in der Kategorie 'Gefahr' der NOAA-Hitzeindex-Tabelle.
Wie hoch ist der Hitzeindex bei 90°F und 70 % Luftfeuchtigkeit?
Etwa 105,9°F (41,1°C) - das eigene Beispiel dieses Rechners, in der Kategorie 'Gefahr'.
Ab welchem Hitzeindex-Wert beginnt 'Gefahr'?
103°F (etwa 39°C) - die Kategorien dieses Rechners sind: Keine unter 80°F, Vorsicht 80-89°F, Erhöhte Vorsicht 90-102°F, Gefahr 103-124°F und Extreme Gefahr ab 125°F.
Wie hoch ist der Hitzeindex bei 95°F und 50 % Luftfeuchtigkeit?
Etwa 105,2°F - aus der Beispieltabelle dieses Rechners, ebenfalls in der Kategorie 'Gefahr'.
Warum fühlt sich Hitze bei hoher Luftfeuchtigkeit schlimmer an?
Hohe Luftfeuchtigkeit verlangsamt die Verdunstung von Schweiß, dem wichtigsten Kühlmechanismus des Körpers, sodass sich dieselbe Lufttemperatur heißer anfühlt, wenn die Luft bereits feucht ist.
Gilt der Hitzeindex auch bei direkter Sonneneinstrahlung?
Nein - der NOAA-Hitzeindex wird für schattige Bedingungen berechnet; volle Sonneneinstrahlung kann bis zu etwa 15°F (8°C) zum tatsächlich gefühlten Wert hinzufügen.
Welche Formel verwendet der Hitzeindex unter 80°F?
Einen einfacheren Durchschnitt aus Temperatur und einem Feuchtigkeitsterm statt der vollständigen Rothfusz-Regression - die NOAA veröffentlicht in diesem Bereich keinen offiziellen Hitzeindex-Wert, da Hitzestress dort noch kein reales Problem ist.
Wie unterscheidet sich der Hitzeindex vom Wind Chill?
Der Hitzeindex schätzt, um wie viel heißer hohe Luftfeuchtigkeit sich bei warmem Wetter anfühlt; Wind Chill schätzt, um wie viel kälter bewegte Luft sich bei kaltem Wetter anfühlt - unterschiedliche Formeln, entgegengesetzte Temperaturbereiche.
Häufige Fragen
Warum verwendet der Rechner unter 80°F eine einfache Formel?
Die vollständige Rothfusz-Regression wurde an Daten in dem Bereich angepasst, in dem Hitzestress ein reales Problem wird, etwa ab 80°F. Darunter empfiehlt die NOAA einen einfacheren Durchschnitt aus Temperatur und einem Feuchtigkeitsterm, und das Ergebnis wird üblicherweise nicht als offizieller Hitzeindex ausgewiesen.
Wofür sind die Korrekturen bei niedriger und hoher Luftfeuchtigkeit?
Die grundlegende Rothfusz-Regression kann den Hitzeindex bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit leicht überschätzen und bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit in bestimmten Temperaturbereichen unterschätzen. Die NOAA veröffentlicht kleine Korrekturterme für relative Luftfeuchtigkeit unter 13 % (subtrahiert, für 80-112°F) und über 85 % (addiert, für 80-87°F), um dies auszugleichen.
Wie unterscheidet sich der Hitzeindex von der gefühlten Kälte?
Der Hitzeindex schätzt, um wie viel heißer sich hohe Luftfeuchtigkeit bei warmem Wetter anfühlt, da sie das Verdunsten von Schweiß verlangsamt. Die gefühlte Kälte schätzt, um wie viel kälter bewegte Luft sich bei kaltem Wetter anfühlt. Sie verwenden unterschiedliche Formeln und gelten für entgegengesetzte Temperaturbereiche.
Berücksichtigt der Hitzeindex direkte Sonneneinstrahlung?
Nein. Der NOAA-Hitzeindex wird für schattige Bedingungen berechnet. Volle Sonneneinstrahlung kann den effektiven Hitzeindex um bis zu 15°F erhöhen, sodass das Risiko im Freien bei direkter Sonne höher sein kann, als der berechnete Wert vermuten lässt.